Frühling – Das Leben und die Fruchtbarkeit wieder erwecken

Frühjahrsmüdigkeit, Hitzemattigkeit, Herbst- und Winterdepression – der Mensch kann das ganze Jahr über vom Wetter und den Jahreszeiten auf die Matte geschickt werden. Besonders sensible Menschen leiden unter diesen Einwirkungen, die teilweise so schlimm ausfallen, dass sie als Krankheiten anerkannt sind. Es kann allerdings einiges gegen die schlimmsten Auswirkungen unternommen werden oder gar ganz verhindert werden, dass eine der saisonal-affektiven Erkrankungen ausbrechen. Vor allem der Kampf gegen die Frühjahrsmüdigkeit ist oftmals von Erfolg gekrönt. Wir haben Tipps, wie Sie ebenso wieder zum Leben erwachen wie die Welt um Sie herum und Ihre Fruchtbarkeit steigern. Nicht umsonst spricht man von „Frühlingsgefühlen“.

Im Winter fährt der Körper herunter

Der Winter ist für viele Menschen keine schöne Jahreszeit. Zwar wird die Welt durch die Schneedecke und die Eiszapfen schön hell, wenn die Sonne scheint, doch zumeist ist es düster und dunkel. Die Sonne geht früh unter und spät auf und eine dicke Wolkendecke drückt tagsüber auf das Gemüt. Die Schneedecke wird daher seit Generationen poetisch mit einem Leichentuch verglichen. Durch die Kälte und das fehlende Sonnenlicht fährt der Körper seine Funktionen herunter, die Blutgefäße verengen sich, die Vitaminaufnahme und Vitaminproduktion verringern sich. Dies ist vor allem beim Vitamin D gefährlich, da schlimmstenfalls eine Rachitis droht, wenn der Körper unterversorgt ist. Zudem entwickeln zahlreiche Menschen eine Winterdepression.

Die Welt erwacht im Frühling

Der Vergleich der Schneedecke mit einem Leichentuch kommt nicht von ungefähr. Der Schnee deckt die Erde mit sämtlichen Nahrungsmitteln zu, nach welchen die Tiere so verzweifelt suchen, wenn sie nicht gerade in einen todesähnlichen Winterschlaf gefallen sind. Sie bedeckt auch die Pflanzen, bei denen kein Leben zu erkennen ist. Die Welt befindet sich im Winter in einem todesähnlichen Dämmerschlaf und erwacht erst im Frühling wieder, wenn die wärmende Sonne die Leichendecke des Schnees von der Welt zieht und sie zu neuem Leben erweckt. Und auch die Menschen erwachen zu neuem Leben. Einige Menschen benötigen dafür allerdings einige Zeit, die Frühjahrsmüdigkeit hindert sie daran.

Symptome erkennen

54 Prozent aller Männer und 60 Prozent aller Frauen leiden im Frühjahr an der sogenannten Frühjahrsmüdigkeit, einem Phänomen, das Jahr für Jahr nahezu zur selben Zeit zwischen März und Mai auftritt. In dieser Zeit sind Betroffene ständig müde und abgeschlagen und daher gereizt. Darüber hinaus treten bei ihnen Schwindel und Probleme mit dem Kreislauf. Auch die Wetterumschwünge machen ihnen mehr zu schaffen als gewohnt. Es müssen bei einzelnen Betroffenen allerdings nicht alle Symptome gleichzeitig und mit der gleichen Intensität auftreten.

Vorsicht bei den Symptomen

Diese Symptome sollten genau beachtet werden. Verschwinden sie nicht nach wenigen Wochen, sondern halten an, steckt mehr dahinter. Denn diese Symptome decken sich auch mit gravierenden Erkrankungen wie Burn Out oder ein Erschöpfungssyndrom, das chronische Ursachen hat, sowie Depressionen oder einer Unterfunktion der Schilddrüse. Dies sind sehr wohl Erkrankungen, die vom Arzt behandelt werden müssen. Wenn die Symptome der Frühjahrsmüdigkeit bis in den Sommer hinein beobachtet werden können, sollte ein Arzt konsultiert werden.

Die Hormone

Anders als andere saisonal-affektive Störungen wie Depressionen im Herbst oder Winter gilt die Frühjahrsmüdigkeit an sich nicht als Krankheit, die ärztlich behandelt werden muss. Zudem sind die Ursachen des Phänomens bislang nicht vollständig erforscht, einige Fragen beschäftigen die Ärzte immer noch. Ein wichtiger Grund der Frühjahrsmüdigkeit ist in der Hormonproduktion zu finden. Im Winter war diese Produktion ganz auf die Ausschüttung des Hormons Melatonin eingestellt. Bei den ersten Strahlen fährt der Körper die Produktion des Glückshormons Serotonin hoch, die Herstellung von Melatonin allerdings nur langsam herunter. Die Wechselwirkungen beider Hormone stressen den Körper, die Müdigkeit steigt.

Verengte Blutgefäße

Eine weitere Ursache ist die Sauerstoffsättigung des Körpers. Im Winter hat der Körper die Blutgefäße verengt, um sich zu schützen. Im Frühjahr werden die Blutgefäße wieder erweitert, wodurch allerdings der Blutdruck abfällt, was ebenfalls Abgeschlagenheit bewirkt. Nicht zuletzt hat der Körper in der langen Zeit des Winters seine letzten Kraft- und Energiereserven verbraucht, vor allem der Vitaminhaushalt ist am Boden und sollte wieder aufgefüllt werden. Vor allem Vitamin D ist wichtig, um Erkrankungen wie Rachitis zu verhindern.

Raus in die Welt!

Da gibt es nur eines, was gegen die Frühjahrsmüdigkeit getan werden kann. Nein, nicht zurück ins Bett kriechen, sondern rausgehen, in die Sonne, an die frische Luft und zum neu erwachenden Leben. Genießt die erfrischende und duftende Frühlingsluft, die bunten Frühlingsblüher und die wieder zwitschernden Vögel. Schaut euch um und seht, dass auch bei den Menschen das Leben und die Fruchtbarkeit wieder erwachen. Nicht umsonst spricht der Volksmund von „Frühlingsgefühlen“.

Die Röcke werden kürzer, die Topps knapper

Die Menschen schieben ihre dicken Wintersachen weit hinter in den Schrank in der Hoffnung, sie möglichst lange nicht mehr herausholen zu müssen. Und sie tauschen die auftragenden Jacken, Mäntel und dicken Unterhosen gegen kürzer werdende Röcke, knappe Topps und enge Jeans. Die durch die frische Luft und von der Sonne angeregte Hormonproduktion wird bei diesem Anblick auf ein neues Level gehoben, vor allem die Sexualhormone sprudeln bei diesem Anblick freudig.

Kleidet euch neu ein

Schließt euch den verliebt lächelnden und in den Promenaden flanierenden Pärchen an, packt eure Winterkleidung endlich weg und kleidet euch neu ein. Helle, frische Farben und luftig-leichte Kleidung heben gleich die Laune. Schnappt euch euren Partner und genießt mit ihm im Park das neu erwachende Leben. Ihr habt derzeit keinen Partner? Kein Problem. Denn bei euren Mitmenschen fließen die Hormone ebenso fröhlich wie bei euch. Nie ist es daher einfacher, einen Partner kennenzulernen, als im Frühling. Stichwort „Frühlingsgefühle“.

Ein Quickie im Park gefällig?

Und warum nicht im Park einen kleinen Quickie einlegen? Die schönste Nebensache der Welt und viel Bewegung beleben die Lebensgeister. Sollte es problematisch sein, nach dem langen, dunklen Winter und mit den verengten Blutgefäßen eine Erektion aufzubauen, kann die ersten paar Male mit kleinen Helferlein wie Viagra, Cialis oder das Potenzmittel Levitra nachhelfen, bis der Motor wieder angesprungen ist. Sucht euch für euren Quickie im Park aber eine versteckte Stelle, die niemand einsehen kann und lasst euch nicht erwischen, sonst kann es teuer werden.

Frühjahrsputz

Nach dem Winter solltet ihr euch auch um euer nahes Umfeld kümmern. Stichwort „Frühjahrsputz“. Die Winterkleidung ist schon im Schrank oder im Keller, nun wird die Wohnung frühjahrstauglich gemacht. Die dicken und schweren Winterdecken im Bett können denselben Weg gehen wie die Winterkleidung und werden ein halbes Jahr lang eingemottet und durch frische und leichte Decken ersetzt, die ihr einen Tag lang über den Balkon oder aus dem Fenster hängt, damit der muffige Geruch des Winters verfliegt und die Decken den Frühlingsgeruch annehmen.

Frischer Duft in der Wohnung

Dieser Geruch sollte auch aus der Wohnung vertrieben werden. Reißt die Fenster und die Türen auf und sorgt für einen ordentlichen Durchzug, der alle Gerüche des Winters mit sich nimmt und frische Frühlingsluft hereinbringt. Putzt dabei am besten gleich die Fenster, damit die Sonne hereingelassen und die Wohnung gleich viel heller wird. Zudem sorgt die Putzaktion für ausreichend Bewegung, welche die Lebensgeister weckt. Stellt euch frische Frühlingsblüher ins Wohnzimmer, diese sorgen für einen frischen Duft und setzen durch ihre frische Farbe sommerliche Akzente.

Aktion Sommerkörper

Nicht zuletzt solltet ihr euren Speiseplan der neuen Jahreszeit anpassen. Weg mit der Schokolade und den schweren Braten und herbei mit den leichten Salaten, Obst und Gemüse. Kommt das richtige Essen auf den Tisch, kann auch gleich der Winterspeck abgenommen und mit der Aktion Sommerkörper begonnen werden. Und was ist schöner im Frühling als ein schlanker und gesunder Körper, der die Mitmenschen dazu anregt, sich noch einmal umzuschauen und euch bewundernd hinterherzusehen. Und wer weiß? Vielleicht ist ja der passende Partner darunter.

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